
Dresden, Lausitz, Oder-Neise-Radweg, Usedom, Uckermark

Pitlock in der Vorderachse hat sich gelockert. Warum auch immer.
Das Bullitt muss mit der Fähre von Kaminke auf Usedom nach Uckermünde übersetzten.


Beendigung der Tour in Warnitz (Uckermark). Mit der Bahn das Auto aus Dresden geholt, alles rein gestopft

und schon wieder zu Hause.

Tagebuch
9.8.
Dresden, Volkersdorf,, Radeburg, Dobra, Tauscha, Sacka, Nauendorf, Kroppen, Arnsdorf, Schwarzbach
Später start durch den Grüßen Garten und gleich zu Lidl. Staufenberg-Allee in den Norden, etwas Berg und schon liegt die Stadt hinter uns. die ersten führt sind schön, insbesondere der Radweg durch Berbisdorf. Kleiner Sturz über die Schmalspurgleise von Olli, Radeburger, dann wird es etwas kompliziert. unsere Orientierung, die Karten von „Radweit Dresden – Frankfurt (Oder)“ hat nicht die teils neuen radwege drauf. aber wie immer, sind die teileeise auch echt dämlich, z.b. der Weg nach Taucha, da wir die kleine Straße ohne Verkehr gegen einen umwegigen Feldweg getauscht. wir müssen vor Ort die Balance finden, was einige müssen kostet. Google Maps routet auch ganz gut, aber möchte dann auch ohne weg durchs Sperrgebiet.
bis Schwarzbach zum Campingplatz ist ganz schön weit, aber der Abend hälte schonst Wege bereit.
Nach Schwarzbach mir man eigentlich nicht, der Campingplatz erfüllt Basisanforderungen gut, sonst ist nichts.
10.8.
Senftenberg, Großräschen, Altdöbern, wüstenhain, Eichow, Burg
Start und Frühstück am Senftenberg See, radweg Super, Himmel voller Wolken. wir fahren aus Senftenberg raus, es beginnt zu regnen. Der übliche scheiß mit radweg über den Marktplatz, nur auf Prinzip, mangelhaft Beschilderung und wir verfahren uns, etwas wirrwar im Gewerbegebiet, bis wir einen neuen weg durch die Tagebaufolgelandschaft nach Großräschen finden. Es regnet. Altdöbern, Sonne im Schlosspark – wir trocknen uns.
Google finden eine vielversprechende Route am Gräbendorfer See entlang. Baden in bestem Wasser zwischen kleinen rotbarschen. Radwege durchs Nichts des beginnenden Spreewaldes bis Burg.
Campingplatz teuer, nobel,nicht schön und mit Straßenlärm. Wir schlafen wieder in einen Zelt.
11.08.
Straupitz, Goyaz, Niewisch ; – Friedland, Neißlitz, Kumerow, Beeskow.
Start nach Burg und Frühstück im Spreehafen. Kaffee kochen während die Kähne mit Herrengedeck ausgestattet werden und Schulklassen versuchen ihre Paddelboote zu entwirren. zehn Minuten Fahrt und spontanes nutzen der Naturbadestelle.
Fahrt durch den Spreewald auf besten Radwegen, teilweiser dem Gurkenradweg, wunderschönen bis Straupitz. Auftanken aller möglicher Leckereien und eis bei Netto – Läden gibt’s bisher wenig. fahrt bis Niwisch, eine riesen Dauercamping-Anlage. Große enttäuschung, wir dürfen nicht bleiben. Nur drei Campingplätze für Zelte, diese seien ein Jahr im vorraus ausgebucht, nur schriftliche Anmeldung, Corona, sie wissen schon… kurz die wollten nicht. waeum auch immer, rückblickend nicht schade, das ambiente war eher abschrecken. die Kinder hatten keinen Bock mehr, wollten ankommen. die Bundesstraße sill ein radweg sein – da wwis man dass das touristengebiet zu Ende ist. wir weichen aich die kleinen strausen aus, die Google maps partout nicht routen will, das macht stutzig. schlussendlich Baustelle, drei Kilometer ohne feste Asphaltdecke, immer noch besser als was einem andernorts als Radweg Angebot wird.
entlang des Schwielowsee abgelegene Orte, irgendwann kann Olli nicht mehr. der test klappt, mit etwas Anlauf bekomme ich olli und ihr Fahrrad nich trasportiert, nur lenken geht nicht mehr richtig. wir erreichen nach wenigen Metern Beeskow, eiern über die Spreebrücke und erreichen da Spreecamp, nir ist dieses nicht zu sehen. wir werden abgeholt, schlängeln und durch kleine wege und Parkplätze bis zu einer Einfahrt, dem Campingplatz.
Freundliche, unkompliziert, sehr wenige zelte, hauptsächlich von paddlern. Highlight ist die Badeanstalt in der Spree.
12.08.
Ragow, Merz, Mixdorf, Scherendorf, Siehdichum, Ziltendorf, Aurich
Ruhetag in Beeskow oder doch Radeln? unter der falschen Annahme das es nur 30 Kilometer bis zum Radlerhof Aurich starteten wir nach entspanntem Frühstück, Tischtennis und bad in der Spree. Etwas bedenken wegen der Bundesstraße wurden durch besten Radweg zerstreut.
Ab Scherendorf war der Spaß mit den guten Radwegen vorbei, ea war wie „früher“, nach wenigen metern endet man hinterm dord im Dreck ind fragt sich wwarum dafur ein Schild aufgestellt wurde. Fruher dachte man, man hatte sich verfahren, heute ist man dank gps sicher, dass der scheiß ein radweg sein soll. Sandposte bis Siehdichum. Pause. erneuter Versuch, der ausgeschilderte Radweg geht in die falsche Richtung, die Google-variante finden wir erst nach dem wenden und ist eine beste Fürstschneise. Dank Open street Maps finden wir eine ganz oasable alte alsphaltstrase im Wald – warum das kein radweg ist wird das ewige Geheimnis der Schreibtischtäter bleiben.
Gute Beschilderung mit nummerierten Knotenpunkten ist teilwwise, z.b. im ehemaligen Tagebaugebiet, ganz gut. Aber nie konsistent, will heißen, dass angestrebte Ziel ist z.b. im Ort plötzlich nicht mehr ausgeschilderte, man folg anderen achikdern und plötzlich taucht das ziel wieder auf, eine logik ist nicht zu erkennen. Die aollen einfach ordentliche Datensätze digitl veröffentlichen, das wäre sicher viel billiger und nützlicher als schikder aufzustellen, die teilweise schon wieder unleserlich ausgeblichen sind.
Zurück in die Landschaft. Landschaft gibt es viel, es ist flach und leer. Von Ziltendorf geht es sieben Kilometer gerade aus nach Aurich bzw. Urad auf polnischer Seite. Seltene so viel nicht gesehen. Hier hat man Angst man könnte am Ende von der erdscheine herunter fallen. Am ende ist der Radlerhof, durekt am Oder-Neiße-Radweg. Radweg, Damm mit Grenzsäule und die Wildnis der Oder Schilf, Inseln, Wasser, ein einziges Naturschutzgebiet. die strase geht auf der anderen aeite weit… früher gabs mal winw Fähre. Jetzt ist die die Welt zu Ende und diesen ende ist sehr schön. Allerbester rasen, drei Zelte von anderen Radlern und eine Geburtstagsparty. Wir sind relativ früh da, werden von Mücken gefressen und lassen uns bewirten. Morgen gibt’s Frühstück. die Kinder sind im Zelt und wir schauen mir den lezten Radler in der Hand in der Dämmerung über die Oder.
13.08.
Frankfurt (Oder), Kystrien,
Frühstücksbuffet, 10:15 Start auf dem asphaltierten Deich. Wunderschöne Landschaft. Zugige fahrt, wir schaffen zehn Kilometer in dreißig Minuten.
nach den historischen Uferanlagen in Frankfurt sagte Olli: „Jetzt muss ich bald ausgeruht werden, sonst werde ich Stück für Stück schlapp.“
radweg am deich bis zum Oder-Fischer, ein schöner platz. Räucherfisch zu Abend.
14.08.
kienitz, Großneuendorf, Zollbrück, Neuglietzen, Oderberg
schnelle Fahrt auf den Deich. ein paar nette Nester, teilweise restaurierte und umgenutzte Industrie bauten, z.B. in grosneudorf ein verladeturm mir Turmcafé und Übernachtungsmöglichkeit in Güterwagen.
für unsere gewählt Übernachtungsmöglichkeit führen wir sechs Kilometer einen alten Oderarm entlang und kamen zu einem sehr kleinen Rastplatz für Wasserwanderer. Einfache und beengte Verhältnisse, der Typ zum Bezahlen ließ sich trotz mehrmaliger Telefonate nicht blickend.
15.08.
Oderberg-Neuendorf, Lunow, Stolpe, Criewen, Schwedt, Garz, Mescherin
Googlemaps fail – vor Linow stecken wir auf zugewachsenem Feldwegen oder im Sand, mühsame Kilometer. der restliche Oder radweg ist schon, Schwede zeigt außer einer Eisbude keine weiteren Attraktionen.
Olli rast auf den Asphaltstreifen entlang, ihre Geschwindigkeit ist wirklich erstaunlich, im Bullitt Fährt sie locker mein Tempo. wir haben uns inzwischen daran gewöhnt unsere 60 Kilometer zurück zügig abzufahren, da wir früh meist erst gegen Elf aus der Soße kommen.
16.08.
Tantow, Penkun, Krankow, Lenehm, Sonnenberg, Ramin, Löcknitz, Bismark, Blankensee.
Wind, zum Glück viel Rückenwind bis Sturm. so waren wir sehr flott durch die Hügel der Uckermark unterwegs. früh verlisen wir die Oder und die widerlichen Mücken und fuhren zu den Windrädern ins Landesinnere.
„ich hab mir die Geschwindigkeit im achten Gang aufgehoben und erst dann runter in den siebten geschaltet.“ (Olli)
Einkaufauf in Löcknitz, die letzten 10 Kilometer hatten wir das Unwetter in machen und erreichten mir den ersten Tropfen den Zaubermondhof.
die letzten fünf Kilometer sind die Kinder super durch die Hügel und den Sturm gefahren, ich hätte auf den beladen Bullitt mit brennenden Oberschenkeln nicht schneller fahren konnten.
polnischer Pizzadienst aufs Zimmer
17.8.
Frühstück, Hund streicheln, auf den Hippie Hof abhängig, Pizza.
18.08.
Hintersee, Ludwigshof, Rieth, Luckow, Bellin, Ueckermünde, Leopoldshagen, Neu Kosenow, Dargibell, Anklam.
Guter Start und gute Fahrt. wir kommen als Haff, das Wetter ist mäßig. Das ursprüngliche Ziel Mönckebude war uns bei der Pause in Bellin zu nah und wir entschlossen uns bis nach Anklam zu fahren, den nächsten Campingplatz. Am Nachmittag etwas Regen, Radweg kilometerlang unbefestigt durch den Wald.
Starker Gegenwind, Olli hat bisschen gekotzt bis der helle Himmel hinter der Regenwolke als Motivation diente. ganz schön alle sind wir in Anklam angekommen, der bisher längsten Tour mit über 80 Kilometer, Hügeln, Regen, unbefestigte wege und Gegenwind – für Olli auf ihrem kleinen Fahrrad eine hervorragende Leistung!
Spaghetti mit Pesto, die bisher schnellste Mahlzeit und für Schlaf auf einen ganz schönen Platz an Wasser.
19.08.
gemütlicher Start mit den bisher schlechtesten Brötchen vom „Lila Bäcker“. Einkaufen und Campingplatz in Karlshagen klar machen. nochmal zu dm und Corona-Schnelltests kaufen…
hier gibt’s keine Radwege mehr, wie müssen wenig befahren Landstraße nutzen.
Erst auf sen letzten metern nach Wolgast gibt es wieder Radweg, den bisher keine Karte kennt. wir pausieren aif dem neu angelwgten Rastplatz als uns zwei Damen bitte mal kurz aus dem Bild zu gehen, sie müssten Fotos der Fertigstellung für die Fördermaßnahmen machen.
Wilgast und die Brücke sind auch für den Radverkehr eine kleine Katastrophe. in Trassenheide sund wir endgültig in der touristenflut angekommen. wir haben eine Buchte zwischen wohnwagen und Dauercampern fir drei Nächte, der bisher teuerste und vielleicht auch der häslichste Platz.
Endlich sind wir am Meer, Baden ist Pflicht.
Diese mittelmäßige Geschmacklosigkeit des Campingpöbels passt zu dem Kleinflugzeug, welches eine große Fahne „Lila Bäcker“ über der Ostsee entlang zieht.
20.08.
Wandertag nach Peenemünde. U-Boot usw. zwei Stunden Regen auf dem Rückweg in Wald. was war zu weit, aber haben bisschen gekotzt – Wärme Dusche und Jochen im Zelt bei Regen.
21.08.
Ein Tag an Meer.
22.08.
Zinnowitz, Ahlbeck, Kaminke – Fähre – Ueckermünde, Torgelow.
Abfahrt in Karlshagen, so richtig hatte herunter Lust, Arthur wie einfach zu Hause sein und hatte keine Lust mehr. mit ist die Lust auf den 40 Kilometer „Radweg“ auf Usedom vergangenen. Nur Menschen mit und ohne allmöglicher Gefährte; durchschnittlich zehn Kilometer in einer Stunde. 16% Steigung, wenn auch kurz, sind ganz schön knackig.
wir erreichen Kaminke später als gedacht, für ein Fischbrötchen ist aber noch Zeit. Die Fahrradfähre ist klein und lustig, mein Bullitt wird im ganzen drauf gehievt.
nach entspannter Überfahrt sind die 15 Kilometer bis Torgelow ganz locker, leichter Niesel stimmt auf die regnerische Nacht ein.
23.08.
Pasewalk, Prenzlau, Warnitz
76 Kilometer durch die Uckermark, viel Wind, zum Glück meist von hinten. Erstes technisches Problem: nach zügiger Abfahrt komisches Geräusch von Vorderrad. Die Pitlock-Achse war locker, das ließ sich einfach reparieren
meine Beine sind ganz schön fertig, ich fand den Tag, insbesondere die letzten Hügel bei starkem Gegenwind fand ich offensichtlich anstrengender als die anderen drei.
Campingplatz am Oberuckersee ist schön.
Der Berlin-Usedom Radweg fährt sich gut.